Elemente des Gottesdienstes

Gesandt sein - Segen

Zwei Pfarrerinnen beim Segen

Am Ende des Gottesdienstes sprechen die Pfarrerinnen und Pfarrer den Segen – Zuspruch und Bestärkung für die Woche

Bild: Scholz, Kirchengemeinde Neufahrn-Hallbergmoos

Für manche Besucherinnen und Besucher ist der wichtigste Teil des Gottesdienstes der Segen. Hier erhalten sie Zuspruch und Bestärkung für ihren Alltag.

Nach einer freien oder geprägten Entlassung (Sendung) und dem Segen gehen die Gottesdienstbesucher begleitet von Orgelklängen in ihren Alltag zurück. Der Schutz und der freundliche Blick Gottes begleiten sie. Denn Gottes Zuspruch gilt: „Der Herr segnet dich und behütet dich. Der Herr lässt sein Angesicht leuchten über dir und ist dir gnädig. Der Herr erhebt sein Angesicht auf dich und gibt dir Frieden.“

Auch Gottesdienste an Lebensübergängen sind an vielen Stellen von gesprochenen oder gesungenen Segensworten durchzogen. An entscheidenden Wendepunkten des Lebens (Einschulung, beim Erwachsenwerden, der Geburt eines Kindes oder der Eheschließung), wird Menschen in Trauung, Taufe, Konfirmation, und anderen Segensfeiern die Begleitung Gottes individuell zugesprochen.

Christen bekennen: Langes Leben, Familie, fruchtbares Land, der Erfolg einer Arbeit, auch Wohlstand sind  Geschenke und gehören von Alters her zum Segen Gottes. Kinder sind ein Segen Gottes, und Menschen können einander zum Segen werden.

Im Segen wendet sich Gott den Menschen freundlich und liebevoll zu. Dieser erfährt die Zusage: „Gott behütet dich. Er geht mit dir und bleibt bei dir - auch wenn Du es nicht siehst." Der Segen erinnert an Gottes Verlässlichkeit. Er verspricht Gottes Nähe auch in leidvollen Erfahrungen. Darum lassen Christen ihn sich gerne Sonntag für Sonntag zusprechen. 


05.10.2017 / Anne Lüters
Artikelbild

Behütet und beschützt

„Das Wichtigste in der Kirche ist der Segen“ | mehr