Elemente des Gottesdienstes

Füreinander einstehen – das Gebet

Gebetswand

In den Fürbitten werden persönliche und fremde Anliegen vor Gott gebracht. Fremde und eigene Anliegen können auch auf der Gebetswand von bayern-evangelisch.de niedergeschrieben werden. Sie werden von Bayerischen Communitäten vor Gott gebracht.

Bild: ELKB

Im Schlussteil des Gottesdienstes richtet sich der Blick aus der Kirche hinaus auf das Leben der Gemeinde und die gegenwärtige Situation. Fürbitten nehmen Welt und Mitmenschen ins Gebet.

Die Bekanntmachungen aus dem Gemeindeleben sind fester Bestandteil des Gottesdienstes. Kirche hört ja nicht an der Pforte auf, sie setzt sich in den Alltag fort: Christliches Leben, Gruppen, Gebetskreise, Geben und das Mitfühlen mit dem Leid und der Freude von Mitchristen, ist Gottesdienst in weiterer Form. So bildet sich in den Abkündigungen die Gemeinde als feiernde, lobende und trauernde Gemeinschaft selbst ab.

Fürbitten und Vaterunser

Spätestens in den Fürbitten öffnet sich der Gottesdienst der Welt. Er nimmt die Anliegen der Gemeinde, Einzelner und aktuelle Notlagen wahr und wendet sie an Gott. In den Fürbitten macht die Gemeinde ernst damit, dass kein Bereich des Lebens von Gott unberührt bleibt. In dem Gebet für andere schulen wir unseren Blick für die Not anderer und vertrauen Gott, dass er sich ihrer annimmt. In Gottesdiensten ohne Abendmahl schließen die Fürbitten mit dem wichtigsten Gebet, dem Vaterunser. Währenddessen läuten die Glocken.


11.10.2017 / Anne Lüters
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