Elemente des Gottesdienstes

Ein Ort zum Auftanken

Was geschieht in einem Gottesdienst? Pfarrerin Julia Notz und Pfarrer Michael Simonsen aus der Christuskirche Poing erklären zusammen mit Organistin Christine Otter und Mesner Andreas Jope die wichtigsten Teile. Videos: Axel Mölkner-Kappl

Trotz einer Vielfalt an Formen folgen die meisten Gottesdienste einer inneren Dramaturgie. Ankommen, Hören, Singen, Beten und Segen – alles hat einen festen Platz. Und das hat seinen guten Sinn.

Der Gottesdienst ist ein Gesamtkunstwerk, das Elemente des Glaubens – Zweifel, Hoffnung, Dank, Klage und Bitte – inszeniert. Es ist Zwiesprache zwischen Gott und den Menschen, Unterweisung, Lehre und Bibelstudium. Es nimmt traditionelle geschichtliche Ausdrucksformen ebenso auf wie moderne und zeitgenössische.

Um sich in diesem Gesamtkunstwerk gut bewegen zu können, bedarf es nicht nur einer gewissen Übung und Praxis, sondern auch ein wenig Erklärung dessen, was im Gottesdienst geschieht.

Die so genannte Grundform 1 aus dem evangelischen Gesangbuch ist die klassische Form eines Gottesdienstes, wie sie derzeit am häufigsten in den Gemeinden gefeiert wird. Alle modernen Formen orientieren sich gewissermaßen an diesen Grundelementen und gestalten sie je nach Anlass und Zielgruppe weiter.


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Sakraler Raum 360 Grad

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